Die kleine Idee der Energie und wie ich sie selbst auf einfache Weise beeinflussen kann

Die Atmung ist zentral, um unser körperliches Leben zu erhalten. Sie ist die erste Energieform. Atmung und Kontrolle des Atems ist eine gigantische Wissenschaft für sich, die den Rahmen eines Buches grösser als eine Bibliothek sprengen würde. Ein Menschenleben ist nicht genug, um alle Schattierungen des Atems kennenzulernen, selbst wenn wir uns täglich 24 Stunden damit beschäftigen würden. Ebenfalls birgt sie Gefahren.

Doch einige einfache Hilfsmittel des Atems kennen wir seit vielen Jahren und werden diese in Zukunft ins Training einführen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der direkte Nutzen daraus gross ist und diese gefahrlos praktiziert werden können. Atem ist Leben. Wenn wir vor den Mahlzeiten ein paar ruhige und tiefe Atemzüge praktizieren, nehmen wir die Nahrung, Nahrungsergänzungen, Medikamente etc. besser auf. Falls wir ein wichtiges Gespräch vor uns haben, empfiehlt es sich davor, ruhig und fliessend zu atmen. Es wird besser verlaufen, man denkt klarer und ist balancierter.

Tägliche Atemübungen können unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Auch bei hoher psychischer oder physischer Belastung empfiehlt es sich bewusst zu atmen. Muss man z.B. etwas schweres aufheben hilft es, davor ein paar tiefe Atemzüge zu tätigen. Man wird das Gewicht besser aufheben können. Kommen in einer Situation die Emotionen hoch, sollte man bevor diese aus einem herausbrechen die sogenannte Quadratatmung praktizieren: Quadratatmung bedeutet das wir 3 Takte einatmen, 3 Takte den Atem halten, 3 Takte ausatmen und 3 Takte in der Leere ohne Atemluft bleiben. Mit diesem Rhythmus wird für ein paar Minuten geatmet. Wenn dies gut geht, kann man den Takt auch auf 4 erhöhen. Unser Gemüt wird sich in kurzer Zeit beruhigen. Wichtig: Bevor man diese Atmung praktiziert, sollte man zuerst vollständig ausatmen.

Dies sind unsere Erfahrungen über viele Jahrzehnte SKEMA-Atemtraining und -Schulung. Wir hoffen, dass ihr diese einfachen Hilfsmittel in euren Alltag integrieren könnt und euch so diesen erleichtert. Tipp: Das Schlafzimmer sollte gut gelüftet werden, bevor man schlafen geht. Noch besser ist es, das Fenster einen Spalt offen zu lassen. Die abgestandene Luft, welche wir ausatmen, atmen wir sonst wieder ein. Atmen ist auch Entgiftung.

Die zweite Energieform betrifft die Nahrung. In Wirklichkeit nehmen wir durch Festnahrung zu einem Teil Sonnenenergie in uns auf. Alle ernährungswissenschaftlichen Fakten können einen grossen Nutzen haben, wenn man sie ausprobiert. Doch jeder Mensch ist verschieden. Darum haben wir kein festes System. Wir vertreten keine Richtung veganer, vegetarischer oder tierischer Ernährung, da die Nahrung von geografischen Gegebenheiten und deinen Bedürfnissen abhängig ist. Sicherlich ist es empfehlenswert, saisonal, sowie regional zu essen. Ebenso empfiehlt es sich, frische Nahrung zu sich zu nehmen, auf die Mikrowelle und prozessierte Nahrung, also Fertiggerichte, zu verzichten. Zucker sollte wenig oder möglichst gemieden werden. Das Essen sollte gut gekaut werden und nicht zu schnell gegessen werden. Es gäbe hier noch viel zu sagen. Wichtig ist, dass wir selber auf unseren Körper hören und merken, was uns guttut. Ab und zu einen Tag zu fasten bringt unsere Zellen wieder in Schwingung und reaktiviert diese. Auch eine dankbare Haltung gegenüber der Nahrung beeinflusst uns selber zum Positiven.

Die dritte Energieform ist die Bewegung, also die Art und Weise, wie wir unseren Körper benutzen. Sie ist ebenfalls vom Umfeld und den geografisch-kulturellen Einflüssen abhängig, in die wir geboren werden. Ein Beispiel: Es ist vermutlich jedem klar, dass es wenig Sinn macht, sich als Eskimo nackt auszuziehen und auf einer Eisscholle einen perfekten Lotussitz zu praktizieren. Davon kann ich ableiten, dass bestimmte Trainingsformen, die in (Süd-)Indien entwickelt wurden und für den Inder einen bestimmten Nutzen haben, nicht eins zu eins vom Eskimo übernommen werden können. Das einzig Wichtige an der Bewegung ist, dass sie ohne Ambition erfolgt – denn Leistungssport ist energievernichtend. Qi Gong, Tai Chi, Atemübungen und Kung Fu sind energiekultivierend. Sie reichern die Lebensenergie an und halten uns frisch, vital und agil bis ins hohe Alter. Wenn Körperbewegungen nicht mehr frei und fliessend ausgeführt werden können, muss eine Stagnation der Energie vorliegen. Dies drückt sich unter anderem durch Schmerzen oder Muskelverspannungen aus. Meist werden diese Stagnationen durch falsche Körperhaltungen ausgelöst. Diese haben ein grosses Spektrum an Ursachen und Einflüssen. Sie reichen vom einfachen Muskelkater, den jeder kennt, bis zu Einflüssen psychischen Ursprungs. Muskelkater entsteht durch neue, ungewohnte Bewegungen oder durch bekannte Bewegungsabläufe, die jedoch von der Belastungsintensität eine Herausforderung für unseren Bewegungsapparat darstellen. Das Endresultat ist Übersäuerung und somit Muskelkater. Die psychischen Ursachen von Muskelverspannungen entstehen durch Stress jeglicher Art und sind tausendfach gelagert. Mögliche Muster sind latente Aggression, Groll und Wut, die nicht veräussert werden können. Die emotionellen Frustrationen in ihren tausendfachen Schattierungen haben im Grunde genommen fast alle einen gemeinsamen Ursprung. Furcht!

Echtes Qi Gong löst diese Energiestagnationen auf. Es muss dazu gezielte Bewegung oder NichtBewegung in Form von statischen Positionen in Kombination mit Atmung praktiziert werden, denn Atmung ist die Brücke zwischen Geist und Körper. Die Übungen können wir an uns selbst und ohne Trainingspartner vollziehen. Wenn wir einen Trainingspartner zur Verfügung haben, ist eine korrekte Massage mit Atmung kombiniert eine wunderbare Übung, um diese Blockaden zu lösen. Die Massage ist auch als Selbstmassage ausführbar, hat aber den Nachteil, dass nicht alle Körperteile gut erreicht werden können, insbesondere wenn dort Blockaden bestehen (z.B. am Rücken). Zudem hindert Selbstmitleid oft die erforderliche Massageintensität.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass chronische Verspannungen aufgrund von Furcht entstehen und aus Selbstmitleid bestehen bleiben. Durch das Üben können deshalb auch verschiedene Affektionen wie Trauer, Wut, Verzweiflung oder Aggression ausbrechen. Oft haben wir gar keinen Bezug mehr zu den aufsteigenden Gefühlen, da wir sie komplett verdrängt haben. Wenn sich Blockaden durch oben genannte Übungen auflösen, werden Energien frei, die unseren Körper wieder aufrichten, dem Denkapparat Ruhe verschaffen und uns befähigen, unseren Körper wieder in Freude zu bewegen, zum Beispiel beim Treppensteigen, vom Stuhl aufstehen oder beim Tanzen. Auch über dieses dritte Kapitel könnte noch viel ausführlicher geschrieben werden.

Die vierte Energieform ist die Atmosphäre. Sobald unser Körper wieder beweglich und flexibel wird und wir alle Gelenke ohne Hinderung bewegen können, können wir aus dieser vierten Energieform, die wir im folgenden kurz ausleuchten, einen grossen Nutzen ziehen. Sie ist die Atmosphäre um uns herum, sowie all derer, die sich mit uns im gleichen Milieu bewegen. Wie können wir aus dieser Energie den grössten Nutzen ziehen? Ein wichtiger Faktor ist der Typ von Mensch, den wir im Augenblick sind. Wir unterscheiden zum Beispiel nach dem Alter: In jedem Alter verändert sich das Empfinden, Erleben und Wahrnehmen derselben Situation. Oder spielen wir heute als Erwachsene noch mit Puppen oder Bausteinen, wie wir es als Kind getan haben? Die Faszination eines Elternteils, das mit seinen Kindern spielt, ist sicherlich eine andere. Weiter müssen verschiedene Charaktertypen unterschieden werden, die wir einfachheitshalber der Psychologie entnehmen: Der introvertierte und der extrovertierte Charakter. Doch wenn wir auch da wieder wirklich in uns hinein fühlen und die durch korrekte Übung und Massage hervorgerufenen Veränderungen wahrnehmen, werden wir sehen, dass es diese zwei Typen im Grunde genommen so gar nicht gibt. Diese Qualitäten vermischen sich vielmehr wie Farbe, die ein Maler in seinem Malkasten zusammen mischt. Grob gesagt fühlt sich jedoch ein extrovertierter Mensch in einer Grossstadt wohl und kann dort mitten unter den Menschen die Energie zu sich nehmen, die er braucht um seine Blockaden zu lösen. Ein introvertierter Mensch wird sich dort nicht unbedingt wohlfühlen. Er sucht ruhige Orte wie Seen, Berge, Wald oder Waldlichtungen auf und findet dort einen Ort, wo er sich regenerieren kann.

Neben persönlichen Neigungen und Vorlieben kommen jedoch auch unveränderbare – von der Natur gegebene Umstände dazu – welche die Lebenskraft in ihrem Verhalten beeinflussen. Die Wissenschaft hat sich lange gegen das Vorhandensein solcher Umstände gesträubt, wird jedoch je länger je mehr einsehen, dass die alten Meister seit tausenden von Jahren die Wahrheit gesprochen haben. Ein uns vielleicht näherliegendes Beispiel, das dasselbe Thema beleuchtet, betrifft die verbreiteten Ermüdungserscheinungen speziell in Städten und Büroanlagen. Sie rühren daher, dass sich zu viele negative Ionen abnutzen und zu positiven werden. Bereits hat sich eine ganze Industrie auf diesen Bereich spezialisiert. Doch dieses Thema ist noch viel grösser und beschränkt sich nicht auf die Ionen alleine. Die Lebenskraft, die wir Chi oder Od nennen, umfasst in ihrer Gesamtheit eine Million mehr Faktoren, als die der Ionen alleine. Zum Beispiel reicht Luftverschmutzung von der chemisch-physikalischen bis zur gedanklichen und emotionellen Luftverschmutzung, welche vor allem vom Menschen selbst in grossem Masse betrieben wird. Als ursächliche Beispiele seien hier Habgier, Gier, Wut, Eifersucht, Aggression und Depression aufgeführt. Diese Faktoren beeinflussen die Atemluft und somit die zum Leben nötige Lebenskraft in enormem Masse.

Daher ist es wichtig, wo man lebt. In den Bergen fühlt man sich anders als im Tal und in der Stadt. Die Wissenschaft behauptet, dass es an der chemisch-physikalischen Luftverschmutzung liegt. Dies trift zum Teil zu, ist aber nicht die Hauptursache. Diese liegt darin, dass das negative Gedankengut der Menschen nicht aufsteigen kann, sondern sich eher wie CO2 verhält und sinkt. Die Wissenschaft glaubt heute, dass in den Bergen die negativen Ionen in grösserer Konzentration vorliegen. Ein SKEMA Martial Arts Praktizierender oder ein anderer energetisch geschulter Mensch, merkt jedoch schnell, dass dies nicht stimmen kann. Die höchsten Konzentrationen an negativen Ionen findest du nicht in den Bergen, nicht im Dorf und auch nicht in der Stadt. Jetzt denkst du, vielleicht im Wald? Dort ist sie auch nicht am höchsten. Doch es gibt eine andere Energieform im Wald, die sogenannte globale Energieform, welche dem Wald überhaupt Wachstum ermöglichen, die uns jedoch nicht direkt zugänglich sind. Natürlich gibt es im Wald weitere positive Faktoren. Die höchsten Konzentrationen an negativen Ionen – um beim Thema zu bleiben – finden wir in grossen Flächen, die nicht überbaut sind (dort wo zum Beispiel der Bauer seinen Acker pflügt), in ebenen Wüsten und bei grossen Wasserfällen oder Wasserverwirbelungen.

Die fünfte Energieform ist die unbewusste Benutzung unseres Körpers. Ein einfaches Beispiel hierfür sind unbewusste, unkontrollierte Bewegungen, welche aus psychologischen Gründen entstehen. Zittern mit den Beinen aus Nervosität oder Bewegungen mit den Fingern, wenn wir ungeduldig sind. Wenn wir diese Bewegungen unter Kontrolle bringen, wird diese Energie für uns nutzbar. Es hat viel mit Selbstwahrnehmung und Selbstkontrolle zu tun.

Echte Kampfkunst bezieht all diese Faktoren von Energie mit ein. So kreieren Stressminderung und Furchtbewältigung durch Flexibilisierung des Körpers, Atmung, Massage und die passende Umwelt ein neues Leben und Empfinden. Mit der Veränderung unseres psychischen Verhaltens ändert sich auch unser Konfliktverhalten. Wir werden fähig, auf eine instinktive Art zu reagieren, so dass grössere Schäden verhindert werden, sei es wenn wir uns verbal oder körperlich verteidigen müssen oder auch im normalen Alltag beim Ausrutschen auf einer Eisscholle oder bei einem Auffahrunfall. Unsere Stressbelastbarkeit wird grösser, was positiv für uns selber und unsere Umwelt ist. Das jahrelange Üben des Umgangs mit den erwähnten Energieformen, führt zu dem, was wir den SKEMA-Body nennen und wofür die SKEMA steht: Volksgesundheit oder die drei «S» für Selbstverteidigung, Selbstsicherheit und Selbstmeisterung. Das Alter spielt keine Rolle, die Prinzipien bleiben dieselben.

Brief von Si Gung Suny Kamay von 2015, ergänzt durch das Wissen der letzten Jahre welches wir SKEMA Schulleiter und SKEMA Therapeuten durch intensive Schulungen von unserem Si Gung lernen durften.

Über den SKEMA Verband

Der SKEMA Verband ist seit 1978 Jahren der professionelle Spezialist und führender Anbieter für Kampfkunst in der deutschsprachigen Schweiz. Die Organisation wurde 1978 vom Schweizer Roland Krauer, damals unter dem Namen KARK (Kampfkunst-Akademie Roland Krauer) in Kloten eröffnet.

Unterrichtet werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene an 21 Standorten. Angegliedert sind 7 Krafttrainings-Studios, und 8 Therapiepraxen, sowie das SKEMA-Verbandszentrum mit Arztpraxis in Uster. Für Schulen und Firmen bietet die SKEMA massgeschneiderte Lösungen an. Kampfkunst hat die ganzheitliche, harmonische Entwicklung des Menschen zum Ziel.

Sie stärkt ihn und unterstützt beim Umgang mit Belastungen. Unser Angebot umfasst Selbstverteidigung, Fitness, Krafttraining, Energietraining, Atmung, Meditation und Therapie – wobei jeder seine eigenen Schwerpunkte wählt. Mehreren SKEMA Standorten sind Therapie-Praxisräume und Studios für Krafttraining angegliedert. Das Therapeuten- und Ärzteteam verbindet die klassische mit der ganzheitlichen Medizin und die Therapie mit dem Training. Die diplomierten SKEMA Instruktoren sind, im Unterschied zu anderen Kampfkunst/-sport Schulen und Verbänden, grossteils hauptberuflich tätig.

Sie absolvieren eine langjährige und intensive praktische und theoretische Ausbildung in der Schweiz und in Asien und bilden sich laufend weiter. Stetig wird das Angebot der SKEMA vom Gründer Roland Krauer weiterentwickelt, so dass der Nutzen zur effizienten Selbstverteidigung und der gesundheitlichen Entwicklung für alle Mitglieder auch in unserer Zeit gegeben ist.

Das Training in den SKEMA Schulen dauert jeweils eine Stunde oder ist in zwei 50 Minuten-Blöcke aufgeteilt und kann flexibel besucht werden. Mit dem Mitgliederausweis können Erwachsene alle Disziplinen trainieren (Selbstverteidigung mit und ohne Waffen, Tai Chi, Qi Gong). Ebenfalls besteht die Möglichkeit, in allen anderen SKEMA-Schulen ohne Aufpreis zu trainieren.

Die Sekundarstufe von Birsfelden lernt die «Schweizerkelle»

Bereits zum dritten Mal durfte Stephan Wenko von der SKEMA Kampfkunstschule Basel die Sekundarschule Birsfelden besuchen und ihnen einen Einblick in die Kampfkunst verschaffen. Dieser fand im Rahmen der «Body and mind»-Tage statt.

Da der Andrang auf diesen Kurs besonders gross war, wurde er von Cyrill Lam von der SKEMA Kampfkunstschule Zürich unterstützt.

Über 100 Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarstufe nahmen am Unterricht teil. Die Klassen wurden durchmischt und auf vier Gruppen aufgeteilt. Stephan Wenko unterrichtete nach dem Motto: «Weniger ist mehr». Die sogenannte «Schweizerkelle» stand im Zentrum des Unterrichts. Dabei handelt es sich um eine Technik, welche relativ schnell erlernt werden kann und sich in einer Gefahrensituation der Weg zur Flucht ermöglichen lässt. Schritt für Schritt wurden die Heranwachsenden an die Technik herangeführt. Zuerst Beinarbeit, anschliessend die Abwehr und zuletzt die komplette Technik. Trainiert wurde zuerst alleine, bis das Bewegungsmuster verinnerlicht war und danach in Partnerübungen.

Um auch dem Fitnessaspekt gerecht zu werden, wurde ebenfalls der Stampftritt eingeübt. Dieser ist in seiner Ausführung ebenfalls schnell umzusetzen und erfordert bei hoher Wiederholungszahl kräftige Beine und eine starke Lunge. Kein Problem für die Teilnehmenden, sie gaben alles und kickten, was das Zeug hält.

In allen vier Kursen herrschte eine ausgelassene, fröhliche Stimmung. Obwohl die Trainings mit 90 Minuten eher lange waren, spürte man keinen Leistungseinbruch und die Jugendlichen zogen voll durch.

Im Namen der SKEMA Kampfkunstschule Basel danken wir der Sekundarschule Birsfelden für die reibungslose Organisation und das langjährige Vertrauen in die SKEMA Kampfkunst.

Tai Chi am Kantonsspital

Das Kantonsspital St. Gallen fördert aktiv die Gesundheit seiner Mitarbeitenden. Die Berufstätigen haben die Möglichkeit, diverse Kurse zur Steigerung ihres Wohlbefindens und ihrer mentalen und physischen Balance zu besuchen. Marcel Haas von der SKEMA Kampfkunstakademie St. Gallen Ost leitet den Kurs in Tai Chi am Kantonsspital seit Frühling 2022.

Im Rahmen des Kurses lernen die Teilnehmenden Übungen zur Stressbalance. Dies geschieht in Form von Atemübungen, Dehnungen und Bewegungsabfolgen aus dem Qi Gong und Tai Chi. Tai Chi ist eine Abfolge von langsamen und achtsamen Bewegungsmustern. Fokus liegt dabei auf der korrekten Körperhaltung, der bewussten Atmung und der möglichst fliessenden Ausführung der Bewegungen. Die 24er-Form, welche von den Tai-Chi-Neulingen begeistert gelernt wird, ist die Form für Einsteiger des Tai Chis. Bei dieser werden Bewegungen in geraden Bahnen absolviert und die Kontrolle über die Extremitäten erlernt.

Neben dem Tai Chi stehen Atmung in Verbindung mit Haltungskorrektur und Qi Gong im Zentrum. Beim Qi Gong werden die Übungen mehrheitlich stehend ausgeführt und es werden somit noch mehr Ressourcen frei, um die Körperwahrnehmung zu schulen.

Eine der zentralen Atemtechniken, welche Marcel Haas instruiert hat, arbeitet über die Hypoxie. Über die komplette Ausatmung und dem anschliessenden Aushalten wird der Körper in eine Sauerstoffschuld (Hypoxie) gebracht. Der Stress führt auf Zellebene dazu, dass das Hormon Erythropoetin (EPO) stärker gebildet wird. EPO spielt eine wichtige Rolle in der Neubildung von roten Blutkörperchen. Die Wirksamkeit und den beschriebenen Nutzen dieser uralten Atemtechnik belegte 2019 Dr, William Kaelin. Er erhielt dafür den Nobelpreis in Medizin. Mittlerweile existieren sogar Therapiegeräte, welche über Hypoxie arbeiten. Diese zielen neben der Blutbildung ebenfalls auf die Neubildung der Mitochondrien, der zelleigenen Kraftwerke, ab.

Über die Massage der Ohren lernten die Teilnehmenden, ihren Vagusnerv zu beeinflussen. Der Nervus vagus ist der wichtigste Nerv des Parasympathikus. Dieser Teil des vegetativen Nervensystems ist massgeblich am Stressmanagement beteiligt. Er senkt das Stresshormon Kortisol und bringt somit Ruhe und Möglichkeit zur Regeneration des Körpers. Ein Teil des Nervs innerviert den Innenbereich des Ohres, genauer die Concha. Aus chinesischer Medizin betrachtet, spiegeln sich darin alle Organe. Wird dieser Bereich des Ohres durch Massage stimuliert, wirkt sich das stärkend auf den Parasympathikus und somit auf die Regenerationsfähigkeit des Körpers aus.

Die Auswertung, welche das Kantonspital zu jedem Kurs durchführt, lässt sich sehen. Alle Mitarbeitenden würden den Kurs weiterempfehlen. Die Kompetenz des Kursleiters wird mit «sehr gut» bis «übertroffen» bewertet. «Der Kursleiter hat eine sehr angenehme, ruhige Art und er hat ein breites Wissen zu den Themen, die er vermittelt. Er lässt sich alle paar Wochen wieder neue Übungen einfallen und erzählt auch immer spannend den Hintergrund dazu. Das Tai Chi selbst wirkt beruhigend und fördert die Konzentration», meldete eine Person zurück. Gewisse wünschen sich sogar, dass das Angebot von ein auf zwei Mal pro Woche ausgedehnt wird.

Wir danken dem Kantonsspital St. Gallen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, ihre Mitarbeitenden weiterhin in ihrer Resilienz zu stärken.

SKEMAnuary – Starte mit Kampfkunst ins neue Jahr

Du wolltest schon immer Kampfkunst erlernen? Im Januar hast du die Möglichkeit dazu! Für CHF 120.- kannst du alle Trainings während des ganzen Monats besuchen.

Du erhältst Einblick in unser Selbstverteidigungs-Training mit und ohne Waffen und hast ebenfalls die Möglichkeit, dich mit der sanfteren Form der Kampfkunst im Energie-Training vertraut zu machen.

Für unsere bestehenden Mitglieder haben wir im Selbstverteidigungs-Training spezielle Techniken bereit, welche so vermutlich noch nicht unterrichtet wurden. Ihr dürft euch also ebenfalls freuen. Starte dynamisch und balanciert ins neue Jahr – wir sehen uns in der SKEMA!

Durch Tai Chi zu mehr Ruhe am Arbeitsplatz

Tai Chi ist einer von vielen Kampfkunst-Stilen aus dem asiatischen Raum. Jedoch steht bei dieser Form der Kampfkunst nicht der äussere, sondern der innere Kampf im Zentrum. Ziel ist die Kontrolle über die eigenen Gedanken, eine gesteigerte Aufmerksamkeit und Gelassenheit während arbeitsintensiven Tagen.

Unterrichtet werden erste Bewegungen der 24er-Form des Tai Chi. Die komplexen, fliessenden Bewegungen kombiniert mit bewussten Atemrhythmen lenken den Fokus ins Hier und Jetzt und gönnen dem gejagten Geist Ruhe von den Alltagssorgen. Resultat ist eine körperliche, sowie psychische Entspannung, welche wieder mehr Ressourcen freigibt, um effizient und mit Freude zu arbeiten.

Der Unterricht kann in Räumlichkeiten Ihrer Firma oder in der lokalen SKEMA Kampfkunstschule durchgeführt werden. Trainings können vor der Arbeit, während der Mittagspause oder zu für Sie geeigneten Zeiten durchgeführt werden. Auch da richten wir uns ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

SKEMA Medical Webshop ist online – Christmas-Sale

Die SKEMA ist um ein weiteres Angebot reicher! Es freut uns, euch mitteilen zu können, dass wir nach langer und intensiver Vorbereitungszeit seit Mitte September mit der SKEMA Medical Wellness Homepage online sind. Unsere Hauptprodukte sind die «SKEMA Multirelax 3D Massageliege», sowie weitere auserlesene Gesundheitsprodukte.

Die «SKEMA 3D Multirelax Wellness Massageliege» ist puncto Design und Funktion einzigartig auf dem Markt. Kombiniert mit regenerierenden Lymphhosen für die Beine und wärmenden Massageeinheiten bildet sie das Nonplusultra im Bereich Entspannung. Sie ist zusammenklappbar und passt hervorragend in jedes Wohnzimmer. Erhältlich in den Farben grau, hellbraun und schwarz.

Gerne kannst du die Liege vor Ort testen. Wir haben Showrooms an folgenden Standorten:

– SKEMA Uster (Hauptstandort)
– SKEMA Basel
– SKEMA Ebnat-Kappel
– SKEMA Neuhausen
– SKEMA Rüti
– SKEMA St. Gallen
– Multirelax GmbH, Root (Luzern)
– Pneumatron Schweiz, Lyss
– Praxis für Hypnose, Ebnat-Kappel

Während der Adventszeit offerieren wir 500.- Rabatt für alle SKEMA-Mitglieder auf jede Massageliege, um die kalten Tage noch wohliger zu gestalten.

Wir würden uns über einen Besuch in einem unserer Showrooms oder auf unserer Webseite freuen.

skema-medicalwellness.ch

Fröhliche und gesegnete Weihnachten allerseits vom SKEMA Medical Wellness Team!

Selbstverteidigung für Frauen

SKEMA-Selbstverteidigung ist für Frauen und Männer gleichermassen geeignet. Wichtig für die SKEMA Kampfkunst ist nicht rohe Gewalt, sondern das korrekte Einsetzen des ganzen Körpers mit minimaler Grundspannung.
Leider kommt es auch in der Schweiz immer wieder zu Übergriffen auf Frauen.
Niemand hat das Recht, einen anderen zu verletzen, und daher arbeiten wir von der SKEMA unentwegt daran, Dir ein realistisches und effizientes Selbstverteidigungstraining anzubieten.
Wir wollen, dass du gefährliche Situationen unbeschadet überstehen kannst. Dazu schulen wir zu den Selbstverteidigungstechniken auch passive Selbstverteidigungsmethoden, damit man bestenfalls Konfliktsituationen vermeiden kann.

Im Training trainieren Frauen mit Männern, so sind beide für jegliche Situationen im Ernstfall vorbereitet – trotzdem herrscht immer eine familiäre Atmosphäre.
Für ein kostenloses Probetraining bist du herzlich eingeladen.

Tai Chi: Hirntraining aus dem fernen Osten

Tai Chi ist eine uralte Kampfkunst aus dem fernen Osten. Dabei trainiert die Kampfkunst nicht nur die Muskulatur, Sehnen und Bänder sondern hilft auch geistig fit zu bleiben.

Durch die fliessenden Bewegungen in Kombination mit sanfter Atemung, wird der Fluss von Energie (Chi) durch den Körper angeregt. Mittlerweile konnte man wissenschaftlich belegen, dass das regelmässige praktizieren von Tai Chi einen positiven Einfluss auf verschiedene Organe und Gelenke hat.

Doch nicht nur das – An der Universität in Peking konnte ein Forschungsteam 2019 beobachten wie durch regelmässiges Tai Chi Training das Hirnvolumen zunahm.
Nachgewiesen ist auch, dass Tai Chi Training das Konzentrationsvermögen und die kognitive Kontrolle fördert.

Wer noch mehr über die Wirkung von Tai Chi auf den menschlichen Organismus erfahren möchte kann das hier nachlesen: https://www.spektrum.de/news/tai-chi-hirntraining-aus-dem-fernen-osten/2179842 oder ist herzlich eingeladen ein Probetraining in einer unseren Kampfkunstschulen zu besuchen.

Dank Stressmanagement zu besserer Arbeitseffizienz

Ihnen ist das Wohl ihrer Mitarbeitenden wichtig und Sie wünschen sich von ihnen mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit? Die SKEMA hält für Ihre Firma massgeschneiderte Lösungen bereit.

Stress ist ein Thema, welches eng mit der Kampfkunst verbunden ist. Echte Kampfkunst stammt aus einer Zeit, in welcher Kampf gleichbedeutend mit Leben oder Tod war. Die Bedrohung des eigenen Lebens stellt ein Maximum an Stress dar.

Der Körper unterscheidet nicht zwischen emotionalem, mentalem und körperlichem Stress. Und das bildet den Grundsatz unseres Trainings. Über vielfältige Übungen, welche immer unter Einbezug von Atemtechniken vollführt werden, versetzen wir den Körper gezielt unter Stress. Somit erhöhen wir die Resilienz mit dem Resultat, dass auch der Alltagsstress am Arbeitsplatz leichter getragen werden kann.

Zusätzlich lösen wir in unseren Kursen Verspannungen der Faszien durch die SKEMA Palakabanate Methode und beeinflussen damit positiv das vegetative Nervensystem. Altlasten in Form von oxidativem Stress werden gelöst, die Muskelspannung sinkt und der Körper kommt wieder ins Lot zurück.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und versuchen gemeinsam die optimale Lösung für Sie und Ihre Mitarbeitenden zu erarbeiten.