Selbstverteidigung für die Frauen aus Amriswil

Am 20. April 2024 organisierte der Frauenverein Amriswil mit der SKEMA Kampfkunstschule Amriswil einen Kurs zur Selbstverteidigung. Während zwei Stunden lehrte Christian Bösch, Leiter der SKEMA Arbon und Amriswil, den 18 wehrhaften Frauen Techniken zur effektiven Selbstverteidigung für die Strasse.

Die Teilnehmerinnen aus drei Generationen gaben Vollgas. Oftmals ist die Angst vor Berührung ein zentrales Problem beim Erlernen von Verteidigungstechniken. Christian Bösch baute diese Hemmungen ab, indem er die Frauen auf Kontakt trainieren liess. Jeder Schlag wurde so ausgeführt, dass das Vis-à-vis berührt wird. Kontrolliert, aber bestimmt. Bei jeder Berührung wurde aktiv ausgeatmet. Somit wird das Nervensystem trainiert, bei Gewalteinwirkung nicht in eine Schockstarre zu verfallen, sondern bewusst zu entspannen.

Um nicht in eine Opferrolle gedrängt zu werden, war der nächste Schritt zurückzuschlagen. Ja, ich werde getroffen, aber ich wehre mich. Auf diese Einstellung legte Christian Bösch grossen Wert. Augenblicklich zeigten die Frauen von Jung bis Alt die Krallen und kämpfen wie mutige, starke Löwinen.

Weiter wurde mit dem „Frame“ eine Technik eingeübt, mit welcher Schläge ohne grossen Kraftaufwand abgewehrt werden können. Entscheidend dabei ist die korrekte Ausrichtung der Gelenke, um die Kraft wie eine Drehtüre aufzunehmen und umzuleiten. Und natürlich wurde auch da zurückgeschlagen.

Ein Höchstmass an Stress erfährt der Körper, wenn einem die Kehle zugeschnürt wird. Auch bei den Würgbefreiungen wurde auf komplizierte Techniken verzichtet. Sobald die Hände am Hals waren, wurde zurückgeschlagen. Um mehr Wucht in die Schläge zu bringen, trainierten die Teilnehmerinnen diese abschliessend in Schlagkissen. „Eine Faust kann brechen, die offene Handfläche ist deutlich weniger sensibel. Wer das nicht glaubt, kann gerne mit beiden Varianten an einer Mauer trainieren“, erklärte Christian Bösch. Somit wurde intensiv der Handflächenstoss geübt.

„Christian Bösch hat das Unmögliche möglich gemacht und den anwesenden Frauen in nur zwei Stunden eine Ahnung von Selbstverteidigung vermittelt“, berichtet Jacqueline Rutishauser vom Frauenverein Amriswil begeistert.

Wir danken dem Frauenverein für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen, dass die Frauen aus Amriswil etwas aus dem Kurs mitnehmen können, um sich in ihrem Alltag sicherer zu fühlen.

Der Long Pole als weiteres Element der Kampfkunst

Nach Abschluss der 11. Prüfung stehen die Türen offen für weitere Facetten der SKEMA-Kampfkunst. Eines dieser Seminare beinhaltet den Long Pole. Dieses wurde an zwei Aprilwochenenden im SKEMA-Zentrum in Uster durchgeführt. Si Hing Marco Waldmeier leitete dieses und gab seine langjährige Erfahrung mit dem 2,7 Meter langen Long Pole weiter. Insgesamt nahmen 26 Personen teil, die sich mit der Länge und dem Gewicht des Long Poles vertraut machten und dabei die kraftvolle und erdige Wirkung dessen spüren konnten. Während des Trainings gab es reichlich Gelegenheit, sich intensiv zu engagieren, wodurch es zu einer Menge Schweiss, Muskelkater und Blasen an den Händen kam. Doch dies schien die Kampfkünstler nicht zu stören, sondern vielmehr zu motivieren, besser zu werden.

Das Training konzentrierte sich zum einen auf eine Form mit verschiedenen Stichen, Schlägen und Abwehrtechniken. Dank des guten Wetters konnte die Form an der frischen Luft geübt werden. Dies ermöglichte es den Teilnehmern, den Stockwurf am Anfang der Form bis zur Perfektion zu trainieren. Die Treffsicherheit der Stichhiebe wurde durch das Einschlagen von Nägeln in ein Holzbrett trainiert, wobei jeder Teilnehmende mit einem kräftigen Hieb einen Nagel im Brett versenkte. Die Schlagkraft des Long Poles wurde durch Übungen an Pratzen und Kissen verbessert.

Zum anderen wurden verschiedene Partnerübungen durchgeführt, bei denen die Praktizierenden auch Aspekte der Gefühlsschulung erlernten. Dabei konnten sie das Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung üben.

Die Meisterung des Long Poles dient der Verfeinerung der Kampfkunst. Das tiefe Stehen im Pferdestand kräftigt die Beine und schult die Körperhaltung. Die Schlagkraft entsteht durch ein präzises Zusammenspiel der Muskulatur der Beine, des Rumpfes und der Arme. Diese explosive Bewegung ist ein Zusammenspiel von Sehnen- und Muskelkraft. Sehnenkraft ist vergleichbar mit einem Gummiband, welches aufgezogen und anschliessend gelöst wird. Wie ein Peitschenhieb startet die Bewegung im Becken und wird über Rumpf, Brust und Arme bis in die Stockspitze geführt. Die Stärkung der Koordination, der Körperhaltung und der Muskel-, sowie Sehnenkraft sind alles Bausteine, welche die Teilnehmenden in ihrem Kung Fu weiterbringen sollen.

Am Ende des Seminars musste jeder Teilnehmende die Long-Pole-Form präsentieren und einen kurzen Sparringskampf absolvieren, wobei das Gelernte in einer freundschaftlichen Atmosphäre umgesetzt wurde.

SKEMA-Hauptquartier und Gesundheitszentrum in Uster

Wir haben lange daraufhin gearbeitet, nun ist es seit zwei Jahren eröffnet: Das SKEMA-Hauptquartier und Gesundheitszentrum in Uster: Zwei Arztpraxen, eine Therapieabteilung, inklusive Medical Wellness, das SKEMA Body Gym, die SKEMA Kampfkunstschule – alles unter einem Dach. Es ist das neue Herzstück der SKEMA in der Schweiz und in enger Verbindung mit dem Two Rainbow Temple in den Philippinen.

Überregionale Instruktorausbildung, Kurse und Prüfungsanlässe und auch Zusammensein!

Hier findet der fachliche Austausch, die Qualitätskontrolle und auch die Innovation statt. Die Schulleiter und Instruktoren der ganzen SKEMA-Schweiz treffen sich hier mehrmals im Monat zum fachlichen Austausch, Optimierung der Trainingsprogramme und natürlich auch zum gemeinsamen intensiven Training. Auch werden regelmässig kleinere Prüfungsanlässe und Seminare abgehalten. Vieles wird in Zukunft noch kommen. Der Mensch steht in der SKEMA immer an erster Stelle, das Leben geht gemeinsam einfach besser.

SKEMA Gesundheitszentrum: Wo sich Schul- und Komplementärmedizin die Hand reichen

Besonders stolz sind wir auf das neue Gesundheitszentrum. Die Verbindung aller SKEMA-Disziplinen an einem Ort und die Verbindung von Schul- und Komplementärmedizin war ein lang gehegter Traum von Si Gung Suny Kamay. Den Selbstheilungskräften der menschlichen Natur auf die Spur zu kommen und diese Erkenntnis in moderne Behandlungsmethoden miteinbeziehen und somit die Brücke von traditionellem (Kampfkunst-)Wissen zur Schulmedizin zu schlagen, fasziniert uns schon seit Jahrzehnten! Nun konnte das beachtliche Zentrum 2022 eröffnet werden. Das ansehnliche Team besteht aus Fachärzten für Allgemeine Medizin, Rehabilitation- und Manual-Therapie, Sportmedizin, osteopathische Medizin, weiter aus Physiotherapeuten und medizinischen Masseuren mit diversen Spezialausbildungen inklusive Faszientherapie. Weiter ist ein ausgewiesener TCM-Spezialist, ein äusserst erfahrener psychologischer Berater und natürlich SKEMA Kampfkunst vor Ort.

Hier wird integrative Medizin gelebt und Patienten auf verschiedenen Ebenen diagnostiziert und behandelt. An regelmässigen «Boards» werden spezielle Fälle interdisziplinär besprochen und Lösungen gefunden. Der Übergang von Physiotherapie zu Krafttraining oder vom Arzt/ Therapeuten zum Qi Gong-Training ist dabei fliessend und aus einem Guss. Die Zusammenarbeit beschränkt sich natürlich nicht nur auf die lokalen Fachkräfte und die lokale Schule, sondern reicht ins gesamte SKEMA-Netz. Einzelne kleine Forschungsprojekte sind ebenfalls in der Aufbauphase. Das Zentrum steht für jeden offen, eine telefonische Therapievereinbarung ist aber zu empfehlen.

Innovationsgenerator im Bereich Kampfkunst, Energietraining, Therapie und Behandlung:

Aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen SKEMA-Disziplinen kommt es zu einem regen fachlichen Austausch zwischen den Spezialisten. Neue Erfahrungen aus der Arzt- und Therapiepraxis werden immer wieder ins Energie- und Kampfkunsttraining aller SKEMA-Schulen integriert und kommen so jedem rasch und zügig zugute. Umgekehrt gelangen effiziente Übungen aus der Kampfkunst ins individuelle Therapiesetting der Therapeutencrew, auch in den weiteren Praxen des SKEMA-Verbands. So entwickelt sich das Training und die Therapie immer weiter und kann so dem umfassenden Ansatz der Kampfkunst mit enormem Wirkspektrum gerecht werden. Immer stehen wir hierbei mit unserem SKEMA-Gründer Si Gung Suny Kamay in engem Austausch, es ist hierbei auch für alle Schulmediziner und Fachexperten immer wieder erstaunlich, welche unglaubliche Fülle an Übungen, Herangehensweisen für alle Ebenen der Gesundheit aus dem Wissen tief verstandener Kampfkunst entspringen kann.

Harmonie dank Kampfkunst

Wie facettenreich die Wirkung der Kampfkunst ist, zeigt folgender Erfahrungsbericht von Matyas Vinczi. Er ist leidenschaftlicher Berufsmusiker und Kampfkünstler in der SKEMA Kampfkunstschule Bern-Ostermundigen.

«Vor kurzer Zeit hatte ich einen Soloauftritt mit Klavierbegleitung. Beim Kontrabassspiel werden die Töne gleichzeitig durch die linke Hand erzeugt und mit der rechten Hand zum Klingen gebracht. Das ist ein Ergebnis feinster Zusammenarbeit sehr vieler Muskeln und dem richtigen Nutzen der Körperstruktur. Ganz so wie in der Kampfkunst, nicht wahr?

Bei Nervosität kann also eine Menge schiefgehen.

Während des Aufwärmens, hat mich jenes fürchterliche Gefühl angeschlichen, dass das Instrument sich wie fremd anfühlt. Nun, statt etwas zu forcieren oder zu resignieren, habe ich die SKEMA Körperhaltungs- und Kampfkunsttechniken geübt.

Und siehe da: Als das Konzert anfing, war ich ruhig, in Einklang mit mir und der Welt und habe mit einer Spontanität gespielt wie selten! Ich hatte einerseits eine grosse Kontrolle, war aber locker. Dazu fühlte ich mich mit meinem Musizierpartner und dem Publikum durch etwas verbunden, was schwer zu beschreiben ist. Jedenfalls eine positive Energie. Ich bemerkte ein Kind auf seinem Sitz tanzen und am Ende des Auftritts kamen einige begeisterte Leute zu mir.

Welcher Musiker oder Nichtmusiker kennt dieses gewisse Lampenfieber nicht? Und den Frust, unter seinem tatsächlichen Können zu leisten? Manche Personen nehmen sogar Beruhigungsmittel oder Schlimmeres dagegen.

Dank der SKEMA-Methoden ist dieser lähmende Zustand in einen wahren Siegeszug umgewandelt worden! Für das und noch zahlreiche andere Wohltaten kann ich gar nicht genug danken. Ich versuche mich dem Privileg würdig zu erweisen, in der SKEMA Schule in Ostermundigen lernen zu dürfen.

Danke von ganzem Herzen meinen fantastischen Lehrern Adrian, Robin, Katharina und Si Gung Suny Kamay! Und meinen Mitschülern ebenso! Ich fühle mich wohl unter euch.»

Matyas Vinczi, Musiker

Dank TCM und der richtigen Körperhaltung zu einem schmerzfreien Alltag

Ein Erfahrungsbericht aus der SKEMA TCM Praxis Aarau, geschildert von einem Patienten zur Behandlung seiner Schulter- und Nackenschmerzen.

«Alles begann mit Nackenschmerzen, der sogenannten «Halskehre», sprich nach rechts drehen machte Schmerzen und war nicht komplett möglich. Des Weiteren hatte ich Schulterprobleme, konkret schmerzte mir die rechte Schulter bei einer ganz bestimmten Bewegung stark. Beide Probleme verursachten keine permanenten Schmerzen, aber lästige, welche im Alltagsleben bei bestimmten Bewegungen auftreten. Die zwei Probleme waren zu diesem Zeitpunkt schon seit rund einem Jahr vorhanden.

Ich ging den normalen Weg der Schulmedizin: Besuch beim Hausarzt. Dieser verschrieb mir eine Serie Physiotherapie, bei einem mir bekannten, guten Physiotherapeuten im Dorf, welcher mir schon ein paar Mal geholfen hat. Nach circa der vierten Sitzung beim Physiotherapeuten, meinte dieser, dass es wohl einen Zusammenhang der Nacken- mit den Schulterbeschwerden gäbe und man besser zuerst das Schulterprobleme medizinisch genauer abklären soll.

Weiterer Besuch beim Hausarzt: Dieser machte eine Überweisung zum Spezialisten bei der Hirslanden-Klinik, einem Orthopäden, welcher mich nach der ersten Untersuchung zum MRI weiterverwies. Dieses zeigte ihm ganz leichte Arthrose, welche gemäss seiner Aussage aber doch bei jedem dritten Menschen in diesem kleinen Ausmass festgestellt werden könnte und eine gewisse Entzündung kann auch nicht ausgeschlossen werden. Er sprach über eine Schulter-Operation, welche er mir doch nicht empfahl, da die Arthrose zu gering war und die Erfolgschancen nicht gross genug seien. Er empfahl mir eine Behandlung mit Cortison, um herauszufinden, ob dies eine Veränderung, also eine Verringerung der Schmerzen bewirkt. Cortison-Behandlung des Schultergelenkes bedeutet, dass Cortison via Spritze in das Gelenk gespritzt wird. Dies wurde nach meiner Erinnerung mehrmals gemacht, jedoch ohne Erfolg. Der Spezialist empfahl mir darauf, das Nacken-Problem genauer untersuchen zu lassen, d.h. ein weiterer Spezialist und wiederum MRI oder CT.

Mittlerweile waren dies schon rund sieben Arzt- und Spezialisten-Besuche, sowie fünf Physiotherapie-Behandlungen. Die Beschwerden hatte ich seit zwei Jahren und seit einem Jahr war ich in Therapie. Das Resultat daraus war ernüchternd. Bei einem weiteren Besuch beim Hausarzt, den ich sehr schätze, fragte ich ihn nach seiner Meinung zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Er sei nicht abgeneigt und meinte, dass doch einige seiner Patienten darauf schwören und Erfolge damit hatten.

Und so fand ich den Weg in die SKEMA TCM Praxis Aarau zu Emilio Lomazzo. Emilio konnte mir nach 2-3 Sitzungen die Beschwerden der Schultern erheblich verringern, nach rund vier Behandlungen waren sie fast weg. Auch fand er den Zusammenhang zwischen Nacken- und Schulterbeschwerden. Somit wurde auch der Nacken besser. Die Korrektur der Körperhaltung war der Schlüssel. Er war der einzige, welcher schon beim Hineingehen sah, dass meine rechte Schulter rund 2 cm höher ist, als die linke.

Ganz nebenbei erwähnte ich gegenüber Emilio noch ein weiteres Problem: Seit rund elf Jahren hatte ich einschiessende Schmerzen an meinem Körper. Diese zeigten sich Mal in den Oberarmen oder Mal links und rechts symmetrisch am Rücken, oder nur an einem Oberarm. Starke innere Schmerzen, ähnlich der Wachstumsschmerzen. Ich vermutete, dass ein Zusammenhang mit meiner grossen Herzoperation vor elf Jahren bestand, denn genau danach hat es begonnen. Diese äusserst gefährliche und umfangreiche Notoperation wegen einem Aorta-Riss war lebensgefährlich und ich habe diese zu meinem Glück überlebt. Übrig blieben diese Schmerzattacken. Sie erschienen rund zwei bis drei Mal pro Woche ziemlich genau fünf Minuten lang. Immer äusserst starke Schmerzen, bei welchen ich mich manchmal krümmte vor Schmerzen, mich hinlegen musste und immer froh war, dass sie nach wenigen Minuten wieder verschwinden werden.

Ich habe darüber mit allen medizinischen Personen gesprochen, welche mir irgendwie begegnet sind:  dem Herzchirurgen, dem Gefäss-Spezialist, dem Kardiologen, sogar mit meinem Zahnarzt. Man weiss ja nie, wo die Zusammenhänge liegen können. Keiner hatte irgendeine Ahnung, was das ist, bis ich Emilio davon erzählt habe. Er hat sofort einen Zusammenhang mit der Heilung der Herz-Operation gesehen, gewisse Sachen bei mir untersucht und mir ein spezifisches Medikament gegeben, ein natürliches, welches genau für meinen Fall passen sollte. Nach rund zwei bis drei Wochen war das Problem verschwunden und praktisch nie mehr gekommen. Wo es vorher zwei bis drei Mal pro Woche auftrat, ist es heute noch ein bis zwei Mal pro Jahr, aber nur halb so stark in der Intensität. Sprich nicht mehr relevant im Vergleich zu vorher, ein grosser Gewinn an mehr Lebensqualität.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass Emilio das Ganze anschaut und Zusammenhänge sieht. Meine heutige Körperhaltung ist besser und ich erinnere mich immer wieder daran beim Sitzen und Gehen die Haltung zu korrigieren, falls ich wieder eine schlechte Körperhaltung habe. Die Schulter-Probleme sind praktisch nie mehr gekommen und nur ganz selten noch ganz leicht spürbar, irrelevant. Er schaut die Probleme und den Menschen immer als Ganzes an.  Vor der Behandlung setzt er sich mit mir immer zuerst kurz hin um zu sprechen und zu erfahren, wie es mir geht, was er auch schon beim Hineingehen an meiner Gangart und meinem Zustand beurteilt.

Ich bin ihm sehr dankbar für alles.

T.H.»

Weitere Infos zu den SKEMA Therapiemethoden finden sie auf der SKEMA Therapie-Seite.

SKEMA Qi Gong am BGM-Netzwerk-Abend

Am 21. März 2024 trafen sich Interessierte und Fachpersonen des betrieblichen Gesundheitsmanagement zu einem Netzwerk-Abend. Der Austausch wurde von Eva Keller vom Forum BGM Zürich organisiert und fand in der SVA Zürich an der Röntgenstrasse statt. Die SKEMA durfte den Einstieg in Form einer Qi-Gong-Übung gestalten, sodass die Teilnehmenden anschliessend fokussiert und vital den Vorträgen folgen konnten.

In einer kurzen Ansprache erklärte Fabian Steiger, dipl. SKEMA-Instruktor der SKEMA Kampfunstschule Zürich-Oerlikon und Med. Masseur mit eidg. FA, den Anwesenden einige Prinzipien des SKEMA Energietrainings. Echte Kampfkunst benötigt eine balancierte Körperhaltung. Ohne diese ist keine optimale Kraftübertragung möglich. Doch wo ist hier die Brücke zur Gesundheit und zum Stressmanagement?

Der Körper lügt nicht, die Emotion zeigt sich in der Körperhaltung. Wenn wir uns niedergeschlagen fühlen fallen die Schultern nach vorne, der Kopf senkt sich. Bei Aggression spannt sich der Nacken und die Kiefermuskeln. Der Kopf ist wie bei einem wilden Stier, welcher sich zum Angriff bereit macht, zuvorderst. Glücklicherweise geschieht diese Wechselwirkung von Körper und Emotion in beide Richtungen. Daher stammt unser Slogan: «Body over mind». Durch die Korrektur der Körperachsen haben wir Einfluss auf unsere Emotionen, unser Vegetativum und somit auch auf unseren Alltagsstress.

Die Atmung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, wenn es um Stressbalance geht. Stehen wir unter Stress wird die Atmung immer flacher und flacher, bis sie ganz aussetzt. Dies kann selber beobachtet werden, wenn wir sehr fokussiert in eine Aufgabe vertieft sind. Ist die Körperhaltung korrekt kann auch der Atem frei fliessen. Man nennt diesen Zustand Eutonie. Die Muskelspannung ist genau so hoch, dass sie den Körper im Lot hält, jedoch nicht höher, dass wir in der Atmung behindert werden. Dadurch wird eine Atmung in alle Atemräume des Körpers möglich.

Die praktizierte Übung des SKEMA Qi Gong existiert schon seit vielen Jahrzenten. Sie ist simpel in der Ausführung und daher gut erlernbar. Durch eine eine lotrechte Wippbewegung, welche im Becken entspringt, wird der Körper in Schwung versetzt. Resultat davon ist, dass die Arme nach vorne schnellen und wieder nach unten fallen. Am höchsten Punkt der Armbewegung werden kurz die Finger gespannt. Dieses Spannen und Entspannen gepaart mit den Zugkräften lockert den ganzen Körper und gibt Raum in den Gelenken. Ziel ist das Erreichen der Eutonie. Durch fliessendes Atmen wird dem Körper ein Mehr an Sauerstoff zugeführt. Resultat, man fühlt sich erfrischt, gelockert und gelöst.

Im anschliessenden Austausch diskutierten Marcel Baumgartner von der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW und Gregor Näf, Geschäftsführer von Achermann ict-services AG, über das Thema Agilität in Unternehmen und BGM. Danach wurden relevante Fragen in Gruppen diskutiert und die Gespräche beim Apéro vertieft.

Wir danken Eva Keller vom Forum BGM Zürich herzlich, dass die SKEMA Kampfkunstschule ihren Beitrag zu diesem schönen Abend leisten durfte und freuen uns auf weitere Kooperationen.

29. März 2024, SKEMA Kampfkunstakademie, Redaktion (fab)

Von der Kampfkunst zur Therapie

Die Kampfkunst beschäftigt sich seit jeher mit der optimalen Funktion des Körpers, denn nur ein gesunder Körper kann wehrfähig sein. Auf die ausserordentlichen Fähigkeiten, die einige Individuen durch tiefes Studium entwickeln konnten, wollen wir hier nicht eingehen. Es ist das Wissen um die angewandte Biomechanik, um das Energiesystem des Menschen, die Regulierung des autonomen Nervensystems und der Umgang mit Emotionen und Gedanken, welches den tiefgründigen Schatz der echten Kampfkunst in Bezug auf die Gesundheit darstellt.

Methoden um den Körper und Geist wieder ins Lot zu bringen

Dass dies gerade auch heute aktuell ist, zeigt sich an den Stressproblemen des hektischen Alltags, den Haltungsschäden und nicht zuletzt auch an scheinbar unüberwindbaren Traumata beispielsweise von Kriegsrückkehrern. In der SKEMA-Therapie wird nach dem Prinzip «body over mind» praktisch immer primär über den Körper gearbeitet. Typischerweise werden auch Veränderungen angestossen für Probleme, die für den Patienten nicht unbedingt immer bewusst waren. Die Ursachen der gesundheitlichen Probleme können so oftmals direkt an der Wurzel gepackt werden, was eine nachhaltige Gesundung erst möglich macht.

Nebst ihrer langjährigen Ausbildung blicken alle SKEMA-Therapeuten auf umfassende schul- und komplementärmedizinische Ausbildungen zurück. Die angewandten Methoden sind daher mannigfaltig und reichen von der traditionellen chinesischen Medizin über ausleitende Verfahren der Naturheilpraktik zu Fussreflexzonen-Therapie bis hin zu Osteopathie, Faszientherapie und nicht zuletzt die SKEMA Palakabanate-Body-Methode oder -Massage.

Mit all diesen einzelnen Methoden sehen wir nicht nur Unterschiede, sondern auch sehr viele Gemeinsamkeiten. Zum SKEMA-Medical-Team gehören auch Ärzte mit denen die Therapeuten bei Bedarf Rücksprache nehmen. Gepaart mit Bioresonanz oder Anwendung der SKEMA Energierohre steht dem Therapeuten ein wirkungsvolles Behandlungsspektrum zur Verfügung.

Persönlich, professionell, verlässlich

Natürlich ist die ganze Betreuung SKEMA-typisch, es wird sich Zeit genommen, wenn immer es geht werden auch kurzfristig Patienten angenommen. Melden sie sich bei einem unserer Therapeuten, wir nehmen uns Ihnen gerne an!

Vorführung zur schweizer Premiere von Kung Fu Panda 4


Wer die Geschichte von Kung Fu Panda bis jetzt mitverfolgt hat, konnte erleben wie der tollpatschige Pandabär Po sich zum Drachenkrieger entwickelt hat. Das war nur möglich durch hartes Training, strenge Disziplin gepaart mit Freude, Spass und Humor. Doch Kung Fu ist nicht nur für Pandas. Denn Training, Disziplin aber auch Freude, Spass und Kameradschaft gehören zum Weg des SKEMA Kung Fu.

Die Kinder der SKEMA Kampfkunstschulen St. Gallen West und St. Gallen Ost zeigen ihre Kung Fu Fähigkeiten auf Anfrage der Universal Studios an der exklusiven Kung Fu Panda 4 Premiere im Cinedome Abtwil, St. Gallen.
Nach der gelungenen Vorführung durfte die SKEMA Kinder Gruppe bei Popcorn und mit guter Laune den Film geniessen. Ein herzliches Dankeschön hierfür.

Gewinne Kino-Tickets für dich und deine Familie für Kung Fu Panda 4 – inklusive Kinder Kung Fu Kurs in deiner Nähe.

SKEMA Kampfkunst für Kindergärten und Schulen

Kampfkunst im Turnunterricht an öffentlichen oder privaten Schulen. Die positive Wirkung klassischer Kampfkunst auf die sogenannten Exekutiv-Funktionen (Impulskontrolle, Konzentration, Merkfähigkeit, etc.) von Kindern und Jugendlichen ist erforscht. Erfahrungen aus unserer Zusammenarbeit mit Schulen bestätigen dies. Der Inhalt des SKEMA-Unterrichtskonzeptes sind die verschiedenen Disziplinen, welche in der SKEMA seit über 40 Jahren gelehrt werden. Diese Disziplinen werden im Unterrichtskonzept auf die spezifischen Bedürfnisse von öffentlichen Schulen zugeschnitten. Dabei soll der SKEMA-Unterricht in keinem Fall in Konkurrenz zu anderen Unterrichtsfächern stehen, insbesondere auch nicht zum Fach „Bewegung und Sport“. Vielmehr sollen dadurch Kompetenzen aus verschiedenen Fachbereichen geschult werden und auch die sogenannten „überfachlichen Kompetenzen“, welche in allen Fachbereichen zum tragen kommen.

Auszug aus dem SKEMA Unterrichtskonzept:

„Das SKEMA Kinder & Jugend Kung Fu ist auf den Entwicklungsprozess ausgerichtet. Darin werden die Haltung, Koordination und Kräftigung des Körpers geschult. Durch die dynamischen grob- bzw. feinmotorischen Bewegungen, kann der Überschuss an Energie richtig zirkuliert werden. Daraus schöpft das Kind bzw. der Jugendliche seine Stärke, Selbstsicherheit, Merkfähigkeit und Konzentration. Diese Eigenschaften und Geisteshaltungen kann das Kind bzw. der Jugendliche über die korrekte Haltung und Bewegung verstehen und fühlen. Das GruppenTraining fordert von jedem Rücksicht auf den anderen. Insbesondere in synchron ausgeführten Übungen bzw. in spezifischen Partnerübungen lernen die Kinder und Jugendlichen, eigene Interessen zum Wohl der anderen zurückzustecken, für den Schwächeren einzustehen und das eigene Verhalten zu kontrollieren (Disziplin). Dieses Kinder & Jugend Kung Fu setzt einen Impuls für die körperliche Kräftigung, emotionale Balance und mentale Klarheit.“ Der SKEMA-Unterricht kann über die gesamte obligatorische Schulzeit (1. Kindergartenjahr – 3. Oberstufe) praktiziert werden und darüber hinaus. Je nach Alter der Schülerinnen und Schüler werden der Inhalt und die Methodik entsprechend angepasst.

Die kurzgefasste Geschichte der SKEMA

Die SKEMA (Suny Kamay Energy & Martial Arts Academy) wurde 1978 vom jungen Schweizer Kampfkunstpionier Roland Krauer als KARK (Kampfkunstakademie Roland Krauer) in Kloten gegründet. Roland Krauer war schon zuvor kein unbekannter in Kampfkunstkreisen. Über Judo, wo er in der schweizerischen Nationalmannschaft war, über die indonesische Kampfkunst Pencak Silat unter seinem geehrten Lehrer Pendekar Haka Tahir, kam er zum Wing Chun Kung Fu, welches er als Pionier in die Schweiz brachte. Zudem war er im Krafttraining in den ersten Stunden mit seinem damaligen Mentor Werner Kieser mit dabei.

Sein Weg in der chinesischen Kampfkunst Wing Chun führte über Simon Lau, Lo Man Kam und Tang Sang Leung ins Zentrum der Kampfkunstfamilie des verstorbenen Hong Konger Stiloberhauptes Yip Man. Es folgten Studienreisen nach China mit Felix (Choek Son) Leong und Yip Chun unter anderem zu Pan Nam, in deren Zusammenarbeit er unter anderem als erster Weisser in der Wing-Chun-typischen Schmetterlingsmesserform unterrichtet wurde.

Schliesslich fand er aber in den Philippinen seine zwei wichtigsten Lehrer: Master Abay Jose Milan Go (Palakabanate, Tat Kuen Tao, Go Kosha) und Master Guru Lin Vincente Ranudo jr. (Leiblicher Sohn von Master Helarion Vincente Ranudo sr.) Durch sie erhielt er tiefen Einblick in die Hintergründe und das Wesen allen Seins und die tiefgreifende Einheit von Körper und Geist, sowie in die Raffinesse höchstentwickelter Kampfkunst. In dieser Zeit wurde auf den Philippinen auch das SKEMA-Trainingscenter «Two Rainbow Temple» gegründet, welches ein zentraler Dreh- und Angelpunkt des Verbandes ist, insbesondere auch für die InstruktorenAusbildung. Nach dem Ableben seiner zwei geliebten Lehrer folgten weitere Jahre mit Master Luo Mei Cheng, durch welchen das aktuelle Tai Chi und Kinderprogramm der SKEMA massgeblich mitgestaltet wurde und Si Gung Zugang zu innersten Kreisen der staatlichen chinesischen Medizin ermöglichte.

Während sich der junge Verband in den 1980er Jahren auf effektive Selbstverteidigung für Erwachsene beschränkte, bekam in den 90er Jahren das gesundheitliche Training für Erwachsene jeden Alters mehr Bedeutung und das philippinische Stockkampftraining wurde eingeführt. Zudem kam das Kindertraining dazu.

Ab 2000 entwickelte sich das Energietraining, Tai Chi wurde ins Programm aufgenommen. Seit 2010 engagiert sich die SKEMA in Schulprojekten, betreibt nebenbei Krafttrainingsstudios und es entstanden diverse Therapiepraxen. Im Jahr 2022 konnte das SKEMA Verbandszentrum in Uster eröffnet werden. Die SKEMA hat an vielen Wettkämpfen teilgenommen, zum Beispiel am Kung Fu Open in Taiwan 1986, am Kung Fu Open in Las Vegas 1989, an diversen Eskrima-Weltmeisterschaften und auch an Tai-Chi-Wettbewerben in China. Diverse Medaillen und Auszeichnungen wurden gewonnen. Inzwischen nehmen wir nicht mehr an Wettkämpfen teil, wir konzentrieren uns auf den Kern der Kampfkunst: Den Nutzen für den Einzelnen und die Gesellschaft.