Sicherheit durch Selbstverteidigung

Rund 40 Schüler besuchten am Mittwoch, 24.11.2021 im Rahmen eines Brückenangebots die SKEMA Kampfkunstschule in Zug. Vom Bodenkampf über diverse Schläge und Kicks bis hin zu Messerabwehren stand dieser Tag ganz im Zeichen der Selbstverteidigung und Sicherheit. In einer ausgelassenen, aber fokussierten Stimmung teilte Ruedi Bickel (Schulleiter SKEMA Kampfkunst Zug) seine langjährige Erfahrung anhand von theoretischen Beispielen und praktischen Trainingsinhalten mit den Teilnehmenden – ganz nach dem Motto «Sicherheit durch Selbstverteidigung.
Besten Dank an Gabriela de Haas für die angenehme Zusammenarbeit und die tolle Organisation.

Ernennung von neuen SKEMA Kampfkunst-Instruktoren

Mit grosser Freude hat die SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz drei neue Kampfkunst-Instruktoren ernannt. Die Ernennung fand im November und im kleinen Rahmen in der SKEMA Kampfkunstschule Uster statt. Die würdige Ernennung haben Claudio Chiri und Marco Waldmeier – beide seit mehr als 30 Jahren für die SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz tätig – übernommen. 

Die ernannten Instruktoren trainieren auch über viele Jahren die Kampfkünste in der SKEMA – die einen bereits seit Kindesalter. Ihre Leidenschaft für die Kampfkunst funkte immer wieder auch während ihrer Ausbildung an die Trainierenden über. 

Die SKEMA Kampfkunstakademie Schweiz gratuliert ganz herzlich Noémie Käser (SKEMA Uster), Ranjit Duggal (SKEMA Oerlikon) und Antonio Perronace (SKEMA Wetzikon) zu ihrer Ernennung zum Kampfkunst-Instruktor. Herzlich willkommen im SKEMA Instruktorenteam – der «Spirit der Kampfkünste» ist mit euch neu entfacht und stabilisiert weiter die grosse SKEMA-Family!

SKEMA Kampfkunst in Ebnat-Kappel

Nach 13 Jahren leidenschaftlichem Kampfkunst Unterricht in Wattwil hat Marcel Züger mit seiner SKEMA Kampfkunstschule in Ebnat-Kappel ein neues Zuhause gefunden.

Seit anfangs September wurde in intensivster Arbeit die neue Kampfkunstschule aus dem Boden gestampft. Dabei wurden Wände neu gestrichen, der Boden verlegt, die Spiegelwand montiert und was sonst noch alles dazu gehört. Die Arbeit hat sich gelohnt – das Resultat kann sich sehen lassen und die ersten Trainings wurden bereits anfangs Oktober abgehalten.
An dieser Stelle ein grosses Dankeschön für die Unterstützung an alle Beteiligten während des Baus.
Die SKEMA freut sich, jetzt neu auch in Ebnat-Kappel den Kampfkunst-Spirit aufleben zu lassen.

Umbau Ebnat-Kappel
Umbau Ebnat-Kappel

Per Ende Oktober wird zusätzlich das SKEMA Body Gym in Ebnat-Kappel eröffnet.
Das SKEMA Body Gym unterstützt ein optimales Kampfkunst Training.

Wie auch in den Kampfkunstschulen setzt das SKEMA Body Gym auf Qualität und eine kameradschaftliche Atmosphäre. Der gegenseitiger Respekt und ein freundlicher sowie gepflegter Umgang stehen an erster Stelle.

Mittels gezieltem gesundheitsorientierten Krafttraining können Fehlhaltungen, Schwachstellen und Dysbalancen wegtrainiert werden, indem man die entsprechenden Muskeln gezielt und isoliert kräftigt. Man steigert somit das Wohlbefinden und den Energielevel.

Zudem bewirkt eine kräftige Muskulatur eine Panzerfunktion (Schutzfunktion) für den Körper bei Schlägen, Stürzen etc. Dies schützt uns besser bei möglichen alltäglichen Unfällen oder Gewalteinwirkungen jeglicher Art.

Wir wünschen Regula und Marcel Züger einen guten Start an ihrem neuen Standort und viel Erfolg!

Freundschaft durch Kampfkunst – wie zwei «Kung Fu»-Brüder mit Freude, Würde und Anstand gemeinsam ihr Gefühl für die Kampfkünste entwickeln

«Give to receive» begleitet Si Gung Suny Kamay seit 50 Jahren in seiner Ausübung der Kampfkünste und ist seit je her ein «lebendiger Inhalt» im täglichen SKEMA-Training. «Kung Fu»-Brüder/Schwestern begegnen sich mit Freude, Würde und Anstand, sie sehen in sich und im anderen einen Trainingspartner, die sich fördern um selbst gefördert zu werden. Gemeinsam entwickeln sie die Bewegungen für den Kampf, dann ihr Gefühl – keiner ist besser, keiner ist schlechter, beide gewinnen.

«Herzstück des Wing Chun Kung Fu»
Im Chi Sao («klebende Hände»), welches als «Herzstück» des Wing Chun-Systems bezeichnet werden kann, verschmelzen alle erlernten Techniken. Die Sensorik wird geschärft und Reflexe vertieft. Trainiert werden anfänglich einzelne Zyklen. Durch die weiteren Steigerungsformen mittels «push and pull»-Impulsen wird der Schüler letztlich befähigt, frei und losgelöst von Formen auf die Einwirkungen jederzeit zu reagieren. Der Verteidiger orientiert sich an die erlernten Prinzipien und verliert nie den Kontakt zum Angreifer. Während im klassischen Wing Chun Kung Fu die Reflexe an Händen («Chi Sao) und an Beinen (Chi Görk») antrainiert werden, überträgt die SKEMA dieses «Herzstück» auf den ganzen Körper. Dabei entwickelt die SKEMA in ihrer Art ein System der Abhärtung in Form von Entspannung, das heisst, sie entwickelt Pufferzonen, welche den Trainierenden vor Gewalteinwirkungen (ob Sturz oder Schlag) schützen, vergleichbar einem Airbag. Wenn der Körper reflexartig auf die Impulse reagiert und damit einen Körper entwickelt, der permanent «atmet», kann so reagiert werden, wie die Reaktion bei einem Kontakt mit einer heissen Herdplatte – nämlich blitzschnell, instinktiv, reflexartig – und das nicht nur über die Arme, sondern eben über den ganzen Körper.

Und so begegnen und erinnern sich «Kung Fu»-Brüder einander auch nach Jahren mit Herzlichkeit, auch wenn sich Wege nach Jahren gemeinsamen Trainings natürlich anders bahnen. In herzlicher Erinnerung an Si Gung Suny Kamay’s «Kung Fu»-Brüder eröffnet die SKEMA Kampfkunstakademie dieses Video und grüsst alle, die in Freundschaft durch Kampfkunst verbunden bleiben.

SKEMA Selbstverteidigung – Ganzkörpertraining mit positiven Nebeneffekten

Jetzt, wo wir wieder frei trainieren können, erfreuen wir uns der einzigartigen Stimmung und den wohltuend & intensiven Trainingseffekten in unseren Kampfkunsttrainings. Der „SKEMA-Spirit“ der familiären Atmosphäre trägt uns wieder durch intensive Trainings, treibt uns den Schweiss auf die Stirn und ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn es wieder mal dynamisch zu und her geht. Für alle, die noch nicht in den Genuss gekommen sind – jetzt ist der Moment einzusteigen! Werfe die Homeoffice Trägheit ab und werde körperlich und mental fit, auch für alle unverhofften und unerwarteten Fälle, wenn du ausgehst mit Freunden, wenn du in den Ferien weilst. Kampfkunst ist dein Begleiter für Gesundheit und Sicherheit, immer mit dir egal wo du bist und was du machst!

SKEMA Kampfkunst korrigiert durch beharrliches und regelmässiges Training deinen ganzen Körper, macht dich ausdauernder und kräftiger – körperlich, mental und emotional. Die Kampfkunst beinhaltet das ganze Spektrum, sowohl, was die Gesundheit betrifft, aber auch was die Selbstverteidigung betrifft:
So beinhaltet das Training auch den Kampf gegen mehrere Angreifer, das Überraschungsmoment, Waffen der Strasse (Messer etc.), selber unbeschadet überleben und den Gegner falls notwendig konsequent kampfunfähig machen. Das ist es, worum es in der Selbstverteidigung schliesslich geht.
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Prinzipien effektiver Selbstverteidigung

Basierend auf der philippinischen Kampfkunst Eskrima/Kali/Arnis lehrt die Schweizer Kampfkunstakademie SKEMA seit 1978 sowohl den gezielten Umgang mit zirka armlangen Rattan- oder Bambusstöcken als auch den gezielten Umgang mit Messern. Einzigartig am SKEMA Selbstverteidigung Training sind die immer wieder anzutreffenden Querverbindungen zu anderen sehr wirksamen Kampfkunstarten – wie beispielsweise zum Wing Chun Kung Fu.

Die Prinzipien effektiver Selbstverteidigung – wie sie im SKEMA im Wing Chun Kung Fu sowie im Eskrima unterrichtet werden – sind gleich, nämlich der Schutz der Zentrallinie sowie die empfindlichen Hals-, Gelenk- und Organstellen.Durch die Vielfalt an Anwendungen mit Erhalt der einheitlichen Prinzipien wächst das Verständnis über Techniken und deren Bewegungen. Die Selbstverteidigung fördert beim Trainierenden zugleich und unweigerlich seine Körperaktivitäten und seine Beweglichkeit.

Regionale Kinder Kung Fu und Jugend-Selbstverteidigung Prüfungen

Im Frühling / Sommer haben in fast allen SKEMA Kampfkunstschulen regionale Kinder Kung Fu und Jugend-Selbstverteidigungsprüfungen stattgefunden.
Insgesamt konnten schweizweit mehrere hundert Kinder und Jugendliche ihre Prüfung ablegen.
Durch die Teilnehmerbeschränkung auf Grund der Corona-Pandemie waren nicht überall Zuschauer erlaubt.
Um die Eltern doch daran teilhaben zu lassen, wurden kreative Lösungen wie Video Live Stream, ausgiebige Fotodokumentation oder ähnliches angeboten.

Die Kids haben viel geschwitzt und waren voll fokussiert an den Prüfungen, um zu zeigen, was gelernt wurde. Um ihre Anstrengungen zu würdigen, erhielten die Kinder und Jugendlichen zum Abschluss ein Diplom überreicht.

Noch einmal herzliche Gratulation an alle und viel Spass im weiteren SKEMA Kampfkunst Training!

Die nächsten Prüfungen sind bereits wieder in Planung, wir freuen uns!

Weitere Bilder zu den Prüfungen findet ihr in den Fotoalben

So hilft mir SKEMA Training

Wir erhielten viele positive Rückmeldungen auf den Start nach der Corona-Pause.
Folgend findet ihr ein beeindruckendes Interview mit Edigna – einer SKEMA-Schülerin aus St. Gallen.

Abay Edigna!
Wie erging es dir während der Corona-Zeit, in welcher du nicht trainieren konntest? 

Also für mich war es sehr schwierig, nicht trainieren zu können, denn ich bin ein Bewegungsmensch und benötige das Training als Ausgleich zur Arbeit. Durch das Training lösen sich Muskelverspannungen und der Bewegungsapparat wird durchbewegt. Zum anderen benötige ich das Training, damit ich meine Lunge gut durchlüften kann. Ansonsten bekomme ich Hustenanfälle und es bildet sich Schleim in der Lunge, was zu Atemnot und bei mir sogar bis zum Erbrechen führt.

Hast du vom Arzt diesbezüglich eine Diagnose erhalten?

Ja, ich habe Bronchialasthma diagnostiziert. Der Arzt hat mir Ventolin zur Inhalation verschrieben, wobei mich das nur nervös macht. Ich beginne dann zu zittern wie ein Kaffee-Junkie.

Musstest du während der Corona-Pause wieder Medikamente einnehmen und wie hast du darauf reagiert?

Ja. In der Vergangenheit war, abgesehen von den Nebenwirkungen, Antihistamin und Resyl Plus am wirksamsten. Dieses Mal haben selbst diese Medikamente nicht mehr geholfen. Es wurde durch die Medikamente sogar noch etwas schlimmer! Meine Vorgesetzte hat mich angehalten, kurze Pausen im Freien zu machen. Ich wendete die SKEMA-Atemmethoden an, was mir eine sofortige Erleichterung brachte. Daraufhin habe ich zu Hause mit meinem Sohn wieder begonnen zu trainieren. Danach habe ich mich regelrecht wieder frei gehustet. Es wurde innerhalb von 4-5 Tagen markant besser.

Würdest du sagen, dass es dir besser geht, seit du wieder regelmässig in der SKEMA-Schule trainierst?

Ja, es ist markant besser. Selbst mein erwachsener Sohn sagt, ich sei wieder ein normaler Mensch und er habe keine Angst mehr, dass seine Mutter ersticken muss. 

Was hat dein Sohn, mit dem du zusammenlebst, sonst noch beobachtet?

Er hat gesagt, es klingt wieder wie früher, als ich noch tagelang durch gehustet habe. Ich denke für ihn war es ein erschreckendes Erlebnis, wenn du deine Mutter Tag und Nacht hörst, wie sie fast nicht atmen kann. Jetzt war ich durch das SKEMA-Training mehrere Jahre hustenfrei. Während der Corona-Pause kamen alle Symptome wieder. Dazu kam die ganze Angst aus der Zeit davor wieder hoch. Es war zeitweise so schlimm, dass ich keine 10 Meter gehen konnte. Jetzt kann ich wieder zweimal 50 Minuten im Selbstverteidigungs- wie auch im Energietraining trainieren und bin beschwerdefrei. Das ist für mich Lebensqualität!

Was für einen psychischen Einfluss hat das Kampfkunst Training auf dich?

Ich kann im Training auch mal Dampf ablassen. Wenn ich einen schwierigen Arbeitstag hatte und ich danach ins Training gehe, bin ich danach viel ausgeglichener.

Möchtest du noch etwas sagen oder etwas ergänzen?

Es ist wichtig, dass man dranbleibt. Es geht nicht von heute auf morgen. Ich habe meinen Husten regelrecht abgearbeitet. Der Weg ist lang und man darf nicht aufhören.

Also würdest du sagen, dass die SKEMA Kampfkunst dein Leiden massgebend lindern konnte?

Ja, bei mir schon! Mir hat das SKEMA-Training das Leben zurückgebracht. Wenn ich aufhöre, kriege ich wieder Bronchialasthma. Es bleibt mir nichts anders übrig als immer weiter zu trainieren. 

Vielen Dank Edigna für das spannende Interview!

Edigna Heer trainiert in der SKEMA seit acht Jahren. Beruflich betreut sie physisch und geistig schwerbeeinträchtigte Menschen. Im SKEMA Training findet sie ihren Ausgleich.

Der Schwingerkönig bei der «Schweizerkelle»

Der Schwingerkönig bei der „Schweizerkelle“ – eine von der SKEMA und seinem Gründer Si Gung Suny Kamay konzipierten Bewegung. Die Prinzipien wirksamer Selbstverteidigung sind in seiner ganzen Dynamik darin enthalten, wie es Sarah (damals 21jährig) bei Nacht und auf dem Nachhauseweg zu ihrem Schutz anwenden musste, als man sie überfallen wollte.

Sarah und „Schweizerkelle“ hielten stand, der Täter nicht und so passt es (Zeitungen haben darüber berichtet).

Gratulation an beide – dem Schwingerkönig Stucki zum Kranz 2019 und Sarah für ihre Verteidigung 2015!

Kampfkunst an öffentlichen Schulen und im sechsten Schulprojektjahr: Das Schulhaus Grossacker in St. Gallen geht mit gutem Beispiel voran

«Es ist schön zu sehen, wie die Kinder sich jeweils jede Woche auf das Kung Fu Training freuen. Sie sind jeweils voller Motivation und Begeisterung dabei und zeigen stolz, was sie bereits gelernt haben. In diesen «bewegten» 45 Minuten Unterricht lernen die Kinder wahnsinnig viel. Nebst Ausdauer, Konzentration und Kraft werden auch Grobmotorik und Beweglichkeit verbessert. Das Training stärkt nicht nur den Körper sondern auch das Selbstvertrauen und Regelbewusstsein der Kinder.» Selina Niggli, Lehrperson Kindergarten Rappensteinweg (Schülerzeitung Mai 2020).

Im Schuljahr 2020/2021 nehmen über 120 Kindergarten- und Primarschulkinder des Schulhauses Grossacker in St. Gallen am Unterricht «Selbstvertrauen & Selbstverteidigung» teil. Mit der «Schwertbasis»-Prüfung sowie den Vorbereitungsformen zur Selbstverteidigung «Stählerne Faust» und «Stechende Finger» wird das sechste Schuljahr dieses Schulprojektes sichtbar.

«Wir haben im Kindi schon Kung Fu gemacht und dort hat’s mir Spass gemacht. Darum habe ich mich [auch im Atelierfach] angemeldet.»Niklas, 4. Klasse.

Das achtstufige Trainingsprogramm (umfassend von Kindergarten- bis Primarstufe) wird letztlich mit der 12teiligen Schwertform vollendet.

Die Schwertform, welche sämtliche Ziele der vorangehenden Bewegungsformen (Kräftigung des Körpers, Beweglichkeit, Koordination, Raumorientierung, Merkfähigkeit, Impulskontrolle, konstruktiver Umgang mit Niveauunterschieden) beinhaltet, stellt die Ernsthaftigkeit der Kampfkunst (nochmals) gezielt dar – eine Notwendigkeit um bereits schon anfangs Jugendalter die Selbstverteidigung mit ihren Prinzipien zu verstehen und damit sorgfältig bzw. seriös umzugehen.

Das Schulhaus Grossacker in St. Gallen geht seit dem Pilotprojekt für öffentliche Kindergärten und Schulen vom Frühjahr 2015 im Bereich «Selbstvertrauen & Selbstverteidigung» bzw. dem entsprechenden Bezug zum Lehrplan 21 (Beweglichkeit, Kraft, Körperspannung, respektvoller Umgang, Springen, Körperwahrnehmung, Kampfspiele zur Schulung des Körperbewusstseins, Schutz vor Gewalt) beispielhaft voran.

Danke an die Schulleitung und Lehrpersonen für ihr Engagement und Gratulation an die Kinder für ihre Anstrengung bzw. für ihre bestandene Prüfungen!