Die Stadt St. Gallen – Wo Kampfkunst Schule macht

Die Stadt in der Ostschweiz ist Vorreiterin und Vorbild puncto Integration der Kampfkunst in den Schulalltag. Seit dem Jahr 2015 wächst die Partnerschaft zwischen der Stadt St. Gallen und der SKEMA Kampfkunstakademie mehr und mehr und bildet einen wichtigen Bestandteil im Schulalltag der Kinder.

Im Schuljahr 2022/2023 durfte die SKEMA 35 Klassen aus den Kindergärten Grossacker, Halden, Heimat-Buchwald, Oberzil-Krontal, Hof-Kreuzbühl,
Ebnet aus Gaiserwald, der Oberstufe Buchental und in Form eines Wahlfachs an der Schule Grossacker unterrichten. Insgesamt nahmen über 440 Schülerinnen und Schüler am Kampfkunst-Unterricht teil.

Die Methodik hat sich bewährt und bleibt daher unverändert. Die Basis dafür bildet das Traininings-Programm aus den SKEMA Kampfkunstschulen für Kinder und Jugendliche. Dieses wird laufend den aktuellen Gegebenheiten angepasst, sodass auch die Schulkinder einen Unterricht erleben dürfen, welcher ihren Bedürfnissen entspricht.

Im Schulprojekt Heimat-Buchwald waren die beiden Lehrerinnen vom Training so begeistert, dass sie sich dazu entschlossen, die Bewegungen aus der Kampfkunst in die Zirkus-Aufführung ihrer Kinder zu integrierten. Stolz konnten die Kinder ihre neu erlernten Fähigkeiten ihren Eltern präsentieren.

Luca Trinidad Kung Fu Prüfung

Ebenfalls ein Highlight ist die Prüfung am Ende des Schulprojekts. Auch dieses Jahr durften viele Eltern bestaunen, wie viel ihre Kinder lernen durften. Ein schönes Beispiel, dass Kampfkunst mehr ist, als rohe Gewalt, bot Luca Trinidad. Er ist Instruktor in der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen West und übernahm viele Schulprojekte in der Stadt St. Gallen anfangs dieses Schuljahres. Am Ende der Prüfung übergab er jedem Kind sein Diplom und richtete ein paar persönliche Worte an es. Gewisse lobte er für ihre schöne Technik, bei anderen war er von der Eleganz des Bewegungsmusters beeindruckt und bei gewissen hob er ihre Sozialkompetenz hervor.

Letzteres ist genau so wichtig, wie eine saubere Ausführung der Kampfkunst-Form. Kampfkunst fördert motorische Fähigkeiten wie Balance, Koordination und Schnellkraft, es schult die Kinder jedoch genau so in Sozialkompetenzen wie Rücksichtnahme, Toleranz und Respekt vor dem Individuum. «Das Leben ist kein Wettbewerb, jede und jeder hat seine individuellen Stärken. Diese möchte ich fördern und sichtbar machen. Kampfkunst soll den Kindern das Selbstvertrauen geben, ihren ganz persönlichen Lebensweg zu gehen», erörtert Luca Trinidad.

25. Juli 2023

Sommertraining in den SKEMA Schulen

Die SKEMA Kampfkunstschulen haben auch dieses Jahr während dem Sommer die Türen durchgehend geöffnet und bieten ein umfangreiches Trainingsprogramm an. Bei uns steht Kontinuität im Training im Vordergrund. Schüler haben die Möglichkeit, ihre Kampfkunstfähigkeiten den Sommer durch zu verbessern und ihre Techniken weiterzuentwickeln. Die Kampfkunstübungen verbessern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die geistige Stärke. Der Stress wird abgebaut und der Fokus erhöht sich. Wir laden deshalb alle Schüler ein, weiterhin im Training aktiv zu bleiben, um vom Sommertraining zu profitieren.

Wenn du reinschnuppern möchtest, ist das kein Problem, melde dich einfach für ein Probetraining an und los geht’s.

Stressmanagement am Gymnasium Lebermatt

Im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Lerbermatt in Köniz bei Bern wurden 13 Klassen die SKEMA Kampfkunst näher gebracht. Neben effektiven Übungen zur Selbstverteidigung unterrichtete Adrian Binggeli, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule Ostermundigen, die Schülerinnen und Schüler in Techniken zur Verbesserung der Stressresilienz.

Stress wird körperlich immer gleich wahrgenommen. Egal ob dieser physisch, psychisch oder emotionel ist. Und da setzt die SKEMA an. Body over mind ist das Motto. Über das Halten der Atmung wird der Körper in eine Sauerstoffschuld gebracht, das Resultat ist Panik oder eben Stress. Diesen Stress gilt es wahrzunehmen, zu ertragen zu lernen und mit entsprechenden Übungen zu neutralisieren.

In einem zweiten Teil stand die Selbstverteidigung im Zentrum. Schritt für Schritt und spielerisch wurden die Jugendlichen zu einfachen Selbstverteidigungs-Techniken geführt. Grundlage dafür bildet das sogenannte Sayaw, eine Tanzchoreografie, welche gespickt ist mit Methoden zur Selbstverteidigung. Immer wieder wies Adrian Binggeli auf den Nutzen der Übungen hin, um körperliche Beschwerden zu vermindern oder präventiv zu vermeiden. Denn Kampfkunst und Gesundheit ist letztendlich eins.

Schlussendlich beherrschten alle die gut erlernbaren Techniken und konnte diese in Partnerübungen gleich testen. Mit einer gemeinsamen Atemübung endete der Unterricht. Denn der Atem ist zentral zur Neutralisierung von Stress.


Rektorin Christina Frehner-Bühler bemerkte im abschliessenden Gespräch: „Das wäre doch auch was für uns.“ Selbstverständlich bietet die SKEMA Kampfkunstakademie auch Kurse für Lehrkräfte an, insbesondere um die Stressresilienz zu erhöhen.

06. Juli 2023

Willkommen in der SKEMA-Familie

An den SKEMA Open Doors in der Saalsporthalle Zürich fand in einem würdigen Rahmen die Ernennung der neuen Instruktorinnen und Instruktoren statt. Neu ein Teil der SKEMA-Familie ist:

  • Ranjit Duggal von der SKEMA Zürich-Oerlikon
  • Noémie Käser von der SKEMA Uster
  • Silvio Käser von der SKEMA Aarau
  • Antonio Perronace von der SKEMA Wetzikon
  • Luca Trinidad von der SKEMA St. Gallen – West
  • Leander Egger von der SKEMA St. Gallen – West
  • Nicolas Vuichet von der SKEMA Arbon
  • Martina Hardmeier von der SKEMA Amriswil
  • Manuel Raimann von der SKEMA Rüti
  • Patrick Schwalm von der SKEMA Rüti
  • Cyril Spörri von der SKEMA Zürich-Altstetten

Wir freuen uns auf viele weitere intensive und lehrreiche Stunden im SKEMA-Training. Herzlich willkommen in der SKEMA!