Ein Mann hält einen Vortrag vor einem Publikum, wobei eine Folie mit drei Fotos eines anderen Mannes und dem deutschen Text "Suny Kamay: 45 Jahre Forschung.".

Mut ist lernbar! Vortrag von Marcel Haas am Jetzt-Kongress

Oft wird die Tiefe des Trainingseffekts der SKEMA Kampfkunst unterschätzt. In echter Kampfkunst werden durch das Training nicht nur körperliche, sondern auch emotionale und mentale Aspekte geschult. Der Kampfkünstler profitiert davon im Alltag und kann diese Erfahrungen und Fähigkeiten in sein tägliches Leben übertragen.

Haben Sie schon zum Beispiel mal vor einer grossen Entscheidung gestanden und sich gefragt: „Woher nehme ich den Mut?“ Marcel Haas, SKEMA Therapeut und Schulleiter der SKEMA St. Gallen Ost, liefert im Vortrag „Mut ist lernbar“ am Jetzt-Kongress eine klare Antwort. Mut ist keine angeborene Gabe, sondern eine Fähigkeit, die du trainieren kannst, genau wie in der Kampfkunst.

Mit lebhaften Beispielen aus Kung Fu und Qi Gong führt er das Publikum direkt heran. Einfache Atemübungen liessen alle spüren, wie sich das Nervensystem regulieren lässt.

Warum Mut trainieren? Die Wissenschaft dahinter

In Stresssituationen schaltet unser Körper auf Fight, Flight oder Freeze um. Wir bekommen Herzrasen, Tunnelblick, Panik. Das ist evolutionär sinnvoll, blockiert aber mutige Handlungen im Alltag, z. B. bei Bewerbungen oder Konflikten. Durch Kampfkunst-Techniken wie Qi Gong oder Wing Chun lernst du, das Nervensystem zu regulieren. Das Adrenalin sinkt, die Klarheit steigt. Das Ergebnis? Du handelst bewusster und mutiger.

Drei zentrale Botschaften aus dem Vortrag:

  • Mut entsteht durch Wiederholung. Wie ein Muskel wächst Mut durch tägliches Training. Kleine Siege bauen Selbstvertrauen auf.
  • Kampfkunst als Metapher. Techniken wie präzise Schläge symbolisieren Fokus. Atemzüge zähmen den inneren Sturm.
  • Jeder kann es lernen. Kein Profisport nötig.

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Mut ist lernbar – ein Vortrag von Marcel Haas am Jetzt-Kongress