Achtsamkeit, die man spürt – SKEMA begleitet Suva‑Mitarbeitende mit Tai Chi & Qi Gong 

Ein Moment der Stille, der etwas in Bewegung setzt

Manchmal reicht ein einziger Moment der Stille, um etwas in Bewegung zu setzen.

Genau diesen Moment durften wir bei der Suva erleben, als Marcel Haas – Schulleiter der SKEMA Kampfkunst St. Gallen Ost – 18 Mitarbeitende in eine Welt führte, in der der Atem ruhiger wird, der Körper klarer spricht und Achtsamkeit greifbar wird.

Achtsamkeit über den Körper erfahrbar machen

Achtsamkeit ist für uns nicht einfach ein mentaler Zustand, sondern eine Fähigkeit, die entwickelt werden kann und im Körper verankert ist. Deshalb haben wir den Kurs so gestaltet, dass die Teilnehmenden Achtsamkeit wirklich spüren konnten. Schritt für Schritt führten wir sie an, ihren Körper wieder bewusster wahrzunehmen; eine Fähigkeit, die im Alltag schnell in den Hintergrund rückt.

Mit Elementen aus Tai Chi und Qi Gong lenkten wir den Fokus bewusst auf den Körper. Wir arbeiteten mit Atemtechniken, Alignment‑Übungen und achtsamen Bewegungssequenzen, die den Teilnehmenden halfen, ihre Körperwahrnehmung zu schärfen und ihre eigene Biomechanik zu zentrieren. Auch die sogenannte Stopp‑Übung – ein bewusstes Unterbrechen einer Bewegung – war Teil des Trainings. Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer ruhigen und entspannenden Meditation.

Unser Ziel war es, Werkzeuge zu vermitteln, die im Alltag sofort anwendbar sind. Im Büro, unterwegs oder in Stresssituationen, in denen ein einziger bewusster Atemzug bereits einen Unterschied macht.

Warum Tai Chi & Qi Gong so gut funktionieren

In der SKEMA arbeiten wir seit vielen Jahren mit Tai Chi (Meditation in Bewegung) und Qi Gong. Diese Methoden helfen, Stress abzubauen, den Atem zu beruhigen und den Körper in Balance zu bringen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Körperstruktur, ganz nach dem Prinzip „Body over Mind“: Wenn der Körper in seiner natürlichen Ausrichtung steht, findet auch der Geist leichter zur Ruhe.

Wir erleben immer wieder, wie kraftvoll diese Methoden wirken, sei es im regulären Unterricht oder in Firmenkursen wie diesem. Die Rückmeldungen bestätigen uns jedes Mal aufs Neue.

Was die Teilnehmenden erlebt haben
Die Gruppe der Suva war von Anfang an offen, interessiert und neugierig. Besonders intensiv wurde die Körperwahrnehmung erlebt – viele spürten schnell, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind. Eine Teilnehmerin erzählte uns, dass sie besonders viel für ihren Alltag mitnehmen konnte, sowohl beruflich als auch privat. Für sie war der Kurs ein wertvoller Input, um bewusster mit sich selbst umzugehen.

Auch andere Rückmeldungen zeigten, wie unterschiedlich und gleichzeitig bereichernd die Erfahrungen waren. Einige beschrieben, wie gut es tat, einmal aus dem Alltag auszubrechen und sich ganz auf den eigenen Körper zu konzentrieren. Andere fanden den Kurs „eine spannende und abwechslungsreiche Erfahrung“, die ihnen neue Impulse zum Thema Achtsamkeit gab. Besonders geschätzt wurde auch der Reminder, wieder mehr auf die eigene Körperhaltung zu achten, etwas, das im Arbeitsalltag schnell verloren geht.

Für uns war es schön zu sehen, wie die Übungen nicht nur verstanden, sondern wirklich erlebt werden konnten. Genau das macht für uns den Unterschied: Achtsamkeit wird erst dann wirksam, wenn sie im Körper ankommt.

Fazit – Achtsamkeit wirkt, wenn sie im Körper beginnt

Der Achtsamkeitskurs bei der Suva war für uns ein bereicherndes Erlebnis. Wir konnten zeigen, wie wirkungsvoll Achtsamkeit wird, wenn sie über den Körper vermittelt wird und wie schnell Menschen davon profitieren.

Wir bedanken uns herzlich bei der Suva und speziell bei Pascal Frommenwiler für das entgegengebrachte Vertrauen und die Offenheit der Teilnehmenden.